Innenstadt in Penzberg
Historische Zeugnisse des Bergbaus, ein international beachtetes Museum, die Berghalde als Wander- und Freizeitgebiet sowie die Bahnhofstraße inmitten der modernen Innenstadt als Lebensader und Shopping-Meile prägen das Bild von Penzberg.
Das Symbol, das für Penzberg steht, stellt den Zwillingsbau des Stadtmuseums dar.
Komplett
Kostenlos
Penzberger
Zentrum
Am Freitag,
5. Juni 2026
Für alle
Altersgruppen
Innenstadt Freitag – ProInnenstadt
Vielfältige Innenstadt -
und Penzberg macht mit
Freitag, 5. Juni 2026
Innenstädte sind alles – nur nicht langweilig. Sie sind bunt, quirlig, abwechslungsreich, spannend und voller Leben. Kurz: Innenstädte sind vielfältig. Und diese Vielfalt zeigen die Orte der Aktionsgemeinschaft Innenstadt beim nächsten Innenstadt Freitag am 5. Juni auf ganz unterschiedliche Weise. Egal, wohin einen der Weg führt: Ein Besuch lohnt auf jeden Fall. Neben vielen attraktiven Aktionen steht natürlich ein ganz besonderer Wettstreit im Mittelpunkt: Einige Orte wetteifern darum, wer die größte Straßenmalerei auf Straßen und Plätze zaubert. Darüber hinaus lassen sich auch die Geschäfte in den Innenstädten wieder einiges einfallen.
Penzberg
oberbayerische Vielfalt erleben
Das heute so lebendige Penzberg ist ohne den Kohlenbergbau nicht denkbar. Zwar wurde die Schwaige „Poennensperch“ bereits im Jahr 1275 erstmals urkundlich erwähnt, doch noch vor 200 Jahren bestand das heutige Stadt- gebiet aus freiem Hügelland, Wäldern, Mooren und drei Bauernhöfen. Dann aber wies Ende des 18. Jahrhunderts der bayerische Berg- und Münzrat Mathias Flurl auf ernst zu nehmende Pechkohlevorkommen in Penzberg hin und legte damit die Grundlagen für die spätere Entwicklung der Stadt.
Der eigentliche Stadtkern entstand im Jahre 1873, als das Bergwerk für die immer größer werdende Belegschaft eine Wohnkolonie errichten ließ. Während im Jahr 1870 lediglich 150 Mann unter Tage beschäftigt waren, stieg die Zahl der Bergarbeiter bis 1951 auf rund an. Am 30. September 1966 musste das Bergwerk dann aber geschlossen werden, da die Penzberger Kohle vor allem aufgrund des günstigen Erdöls nicht mehr verkauft werden konnte. Penzberg stand nun vor einem kompletten Neuanfang, der mit der staatlich geförderten Ansiedlung von Unternehmen wie MAN oder Boehringer Mannheim (dem Vorläufer von Roche) relativ reibungslos vonstatten ging.
Im Laufe der folgenden Jahre wurden viele der alten Bergwerkshäuser durch Neubauten ersetzt, das einstmals vom Bergbau geprägte Stadtbild änderte sich. Aus den ehemaligen Schutthügeln des Bergwerks entstand mit der Berghalde ein attraktives Freizeitgebiet, und in der Innenstadt locken zahlreiche Geschäfte und Boutiquen mit viel Liebe zum Detail und einem einzigartigen Angebot: Von handgefertigten Schätzen in kleinen Manufakturen bis hin zu ausgewählten Modetrends in familiengeführten Bekleidungsgeschäften – Penzberg bietet ein persönliches und unkompliziertes Einkaufserlebnis.
Bei alledem ist die Vergangenheit noch immer gegenwärtig – vor allem Bergwerksmuseum und natürlich im Stadtmuseum. In dem markanten Zwillingsbau aus einem ehemaligen Bergarbeiterhaus und einem modernen Pendant findet sich die weltweit größte Ausstellung von Bilder, Zeichnungen und Hinterglaswerke des Expressionisten Heinrich Campendonk, der als einziger der Künstlervereinigung „Blauer Reiter“ auch Penzberg in seinen Arbeiten verewigte.
© Starnberg

© Starnberg

Kontakt
Stadt Penzberg
Wirtschaftsförderung
Karlstr. 25
82377 Penzberg
Tel: 08856 813500
E-Mail: monique.vaneijk@penzberg.de
www.penzberg.de
Unsere Sponsoren



