Innenstadt in Rosenheim
Rund um den Max‑Josefs‑Platz prägen farbenfrohe Fassaden in der Inn‑Salzach‑Bauweise das Bild. Arkadengänge, Geschäfte, traditionelle Wirtshäuser und Cafés schaffen eine einladende Atmosphäre. Rosenheim ist gleichzeitig gemütlich und einladend: Alpenblick, kurze Wege und ein Mix aus Kultur, Gastronomie und regionalem Flair machen die Stadt zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Besucher.
Das Symbol, das für Rosenheim steht, stellt eine Rose dar, welche den Namen der Stadt am Inn prägt.
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Kostenlos
Fußgängerzone / Rosenheim
Am Freitag,
5. Juni 2026
Für alle
Altersgruppen
Innenstadt Freitag – Rosenheimer Zentrum
Vielfältige Innenstadt -
und Rosenheim macht mit
Freitag, 5. Juni 2026
Innenstädte sind alles – nur nicht langweilig. Sie sind bunt, quirlig, abwechslungsreich, spannend und voller Leben. Kurz: Innenstädte sind vielfältig. Und diese Vielfalt zeigen die Orte der Aktionsgemeinschaft Innenstadt beim nächsten Innenstadt Freitag am 5. Juni auf ganz unterschiedliche Weise. Egal, wohin einen der Weg führt: Ein Besuch lohnt auf jeden Fall. Neben vielen attraktiven Aktionen steht natürlich ein ganz besonderer Wettstreit im Mittelpunkt: Einige Orte wetteifern darum, wer die größte Straßenmalerei auf Straßen und Plätze zaubert. Darüber hinaus lassen sich auch die Geschäfte in den Innenstädten wieder einiges einfallen.
Rosenheim
oberbayerische Vielfalt erleben
Der Inn, der in der Schweiz entspringt, sich durch Tirol schlängelt und schließlich bei Passau in die Donau mündet, war entscheidend dafür, dass Rosenheim bereits im Mittelalter ein bedeutender Verkehrsschnittpunkt und Wirtschaftsstandort war. Die Ursprünge der heutigen Hochschulstadt reichen jedoch viel weiter zurück.
Vor rund 2.000 Jahren lag nördlich des heutigen Stadtgebiets am Inn ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt des südlichen Alpenvorlandes: Die römischen Siedlungen Pons Aeni im Westen und Ad Enum im Osten sicherten die einzige Innbrücke weit und breit und verbanden die wichtigsten Handels‑ und Reiserouten der Region. Ihre Lage an der Grenze zweier römischer Provinzen prägte ihre Entwicklung nachhaltig und macht das Gebiet bis heute zu einem eindrucksvollen Schauplatz römischer Geschichte. Der Ursprung des heutigen Stadtnamens ist nicht eindeutig geklärt. Sicher ist, dass die Burg Rosenheim am östlichen Innufer, auf dem heutigen Schlossberg, im Jahre 1234 erstmals erwähnt wurde. Etwa zu dieser Zeit entstand Rosenheim am westlichen Ufer als Ansiedlung, die 1328 das Marktrecht erhielt.
Rosenheim gewann rasch an Bedeutung als Umschlagplatz für alle Arten von Gütern, die auf dem Inn transportiert wurden. Die Rosenheimer Schiffsmeister brachten es in dieser Epoche durch den regen Warentransport, der sich zwischen Hall in Tirol über den Inn und die Donau hinab bis nach Wien und Budapest erstreckte, zu großem Reichtum. Rosenheim entwickelte sich zu einem der größten und bedeutendsten Märkte Bayerns. Zwischenzeitlich kam es jedoch ab dem 17. Jahrhundert zu einem wirtschaftlichen Niedergang, vor allem aufgrund des Rückgangs der Innschifffahrt und infolge des Dreißigjährigen Krieges. Hinzu kamen Katastrophen wie die Pestepidemie von 1634 und der große Marktbrand von 1641.
Im 19. Jahrhundert konnte sich Rosenheim erneut zu einem wirtschaftlichen Zentrum im südostbayerischen Raum entwickeln und wurde 1810, neben Reichenhall und Traunstein, zum Standort der dritten bayerischen Saline. Eine frühe Art der Pipeline aus Holz brachte Sole von den Förderstellen im Berchtesgadener Land bis zur Rosenheimer Saline. Durch das Sieden von Salz wurde Rosenheim zu einem Zentrum der bayerischen Salzproduktion, bis die Saline 1958 stillgelegt wurde. Einen weiteren Aufschwung brachte Mitte des 19. Jahrhunderts der frühe Anschluss an die Eisenbahn. Im Jahr 1864 wurde Rosenheim durch König Ludwig II. schließlich zur Stadt erhoben. Relikte dieser Zeit bestimmen noch heute das Stadtbild: Der Lokschuppen des ersten Bahnhofs dient heute als weit über die Region hinaus bekanntes Ausstellungszentrum, das frühere Empfangsgebäude direkt gegenüber ist seit 1878 das Rosenheimer Rathaus – und dient in der ZDF-Vorabendserie „Die Rosenheim-Cops“ als Kulisse des Polizeipräsidiums.
Das Herzstück des heutigen Rosenheims ist der Max-Josefs-Platz, der bereits im Mittelalter als „Innerer Markt“ entstand: Umgeben von prächtigen Bürgerhäusern in der Inn-Salzach-Bauweise, bietet dieser zentrale Platz heute einen malerischen Anblick mit Laubengängen, Gewölben, Erkern sowie Grabendächern, die hinter teilweise hohen Vorschussmauern verborgen liegen.
Hier beginnt auch die Fußgängerzone, das Shopping-Herz von Rosenheim: Sie erstreckt sich bis zum Ludwigsplatz, getrennt durch das Mittertor, das in seiner ursprünglichen Form im 14. Jahrhundert errichtet wurde. Hier reihen sich traditionelle Gasthäuser, Boutiquen, Cafés und kleine Geschäfte aneinander, die einen Besuch der Stadt zu einem tollen Erlebnis werden lassen…
Foto: H. Helmlechner

© Rosenheim

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